VMware VCP6-DCV Delta Exam

VMware hat die Richtlinien für die Rezertifizierung zum VMware Certified Professional (vcp) veröffentlicht. Für Inhaber einer gültigen vcp5 Zertifizierung wird es ein Delta Exam 2V0-621D geben, welches sich inhaltlich an den Neuerungen von vSphere6 orientiert. Vergleichbar mit dem Delta Exam VCP550D, welches VCP5 kürzlich ablegen mussten, wenn sie die Prüfung zu einem sehr frühen Zeitpunkt auf vSphere5.0 abgelegt hatten. Für alle die erst kürzlich eine VCP550D abgelegt haben sollte es einen Preisnachlass für die VCP6 Prüfung geben, wenn diese noch vor dem 31.8.2015 angelegt wird.

Die Zulassung zur Prüfung ist noch nicht geöffnet (Stand 6.6.2015).

Inhalte

  • Section 1: Configure and Administer vSphere Security
    • Objective 1.1: Configure and Administer Role-based Access Control
    • Objective 1.2: Secure ESXi, vCenter Server, and vSphere Virtual Machines
    • Objective 1.3: Enable SSO and Active Directory Integration
  • Section 2: Configure and Administer Advanced vSphere Networking
    • Objective 2.1: Configure Advanced Policies/Features and Verify Network Virtualization Implementation
    • Objective 2.2: Configure Network I/O Control (NIOC)
    • Objective 2.3: Configure vSS and vDS Policies
  • Section 3: Configure and Administer Advanced vSphere Storage
    • Objective 3.1: Manage vSphere Storage Virtualization
    • Objective 3.2: Configure Software-defined Storage
    • Objective 3.3: Configure vSphere Storage Multi-pathing and Failover
    • Objective 3.4: Perform Advanced VMFS and NFS Configurations and Upgrades
    • Objective 3.5: Setup and Configure Storage I/O Control
  • Section 4: Upgrade a vSphere Deployment
    • Objective 4.1: Perform ESXi Host and Virtual Machine Upgrades
    • Objective 4.2: Perform vCenter Server Upgrades
  • Section 5: Administer and Manage vSphere Resources
    • Objective 5.1: Configure Advanced/Multilevel Resource Pools
  • Section 6: Backup and Recover a vSphere Deployment
    • Objective 6.1: Configure and Administer a vSphere Backups/Restore/Replication Solution
  • Section 7: Troubleshoot a vSphere Deployment
    • Objective 7.1: Troubleshoot vCenter Server, ESXi Hosts, and Virtual Machines
    • Objective 7.2: Troubleshoot vSphere Storage and Network Issues
    • Objective 7.3: Troubleshoot vSphere Upgrades
  • Section 8: Deploy and Consolidate vSphere Data Center
    • Objective 8.1: Deploy ESXi Hosts Using Autodeploy
    • Objective 8.2: Customize Host Profile Settings
  • Section 9: Configure and Administer vSphere Availability Solutions
    • Objective 9.1: Configure Advanced vSphere HA Features
    • Objective 9.2: Configure Advanced vSphere DRS Features
    • Objective 9.3: Setup and Configure AppHA
  • Section 10: Administer and Manage vSphere Virtual Machines
    • Objective 10.1: Configure Advanced vSphere Virtual Machine Settings
    • Objective 10.2: Create and Manage a Multi-site Content Library

If hypervisor is commodity, why is VMware still on top?

Sehr amusant geschriebener Artikel von Trevor Pott, der die gängigsten Hypervisoren am Markt vergleicht. Der humorvolle Versuch einer Erklärung, warum VMware immer noch Marktführer ist.

Microsoft and open-source rivals lose it in the labs

Quelle: If hypervisor is commodity, why is VMware still on top?

CBT Fehler beim Backup einer VM unter ESXi 6.0 (KB2114076)

Derzeit gibt es noch einen unschönen Bug in ESXi 6.0.0 in Zusammenhang mit CBT und Backup. Besonders dann wenn eine VM viele virtuelle Disks hat oder viele VMs auf einem ESXi registriert sind. Es gibt derzeit nur die Möglichkeit CBT zu deaktivieren, was aber die Backupzeiten dramatisch verlängert.

VMware ESXi

Quelle: Backing up a virtual machine with Change Block Tracking (CBT) enabled fails after upgrading to or installing VMware ESXi 6.0 (2114076)

Upgrade vCenter Server Appliance 6.0

Wer eine bestehende vSphere 5.x Umgebung mit vCenter Server Appliance (VCSA) betreibt, möchte diese sicherlich bald auf Version 6 upgraden. Ein Inplace Upgrade ist aufgrund der internen Umstrukturierung von Diensten nicht möglich. Wohl aber ein Migrations-Upgrade. Diesen Vorgang werde ich hier aufzeigen. Upgrade vCenter Server Appliance 6.0 weiterlesen

APC PCNS 4.0 Virtual Appliance

Virtuelle Infrastruktur erfordert redundante, unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV). Die zusätzlich Abstraktionsschicht ist eine Herausforderung für Systeme zur automatischen Abschaltung der Anlage im Fall eines verlängerten Stromausfalls. Bisher erledigte dies für APC USVs die Software PowerChute Network Shutdown 3.x (PCNS). Das Paket konnte auf der vMA von vmware installiert werden. Den Vorgang habe ich im Artikel APC Network Shutdown mit vMA und ESXi beschrieben.

APC hat kürzlich das PCNS Paket auf Version 4 aktualisiert und deutlich verbessert. Neben der üblichen Installationsmethode in der vMA gibt es nun eine fertig konfigurierte PCNS Appliance, was die Bereitstellung erheblich vereinfacht.

APC PCNS 4.0 Virtual Appliance weiterlesen

VMware EOL Matrix

Wo sind die Updates?

Der Blick in den Update Manager eines älteren vSphere 4.1 Clusters sorgte bei mir für etwas Verwunderung. Nach Prüfung der Hosts gegen die Update Baseline, stand dort: „Übereinstimmung“. Wie ist das möglich?

Das System war gewissermaßen auf dem neuesten Stand, da VMware dafür im Mai 2014 den Support eingestellt hatte. Für vSphere 4.x und andere Produkte kann man das in der VMware Lifcycle Product Matrix nachlesen.

Der generelle Supportzeitraum beträgt in der Regel 5 Jahre. ESXi 4.x erschien im Mai 2009 (tempus fugit) und damit gab es ab Mai 2014 keine neuen Patches mehr.

Lifecycle Support Phases

Der Lifecycle Support bei VMware gliedert sich in drei Bereiche:

  1. General Support Phase. Sie beginnt mit der allgemeinen Verfügbarkeit (GA) des Produktes. Innerhalb dieser Zeit erhält man Updates, Upgrades, Bugfixes, Treiber für neue Hardware, GuestOS Updates, Telefon- und Websupport.
  2. Technical Guidance Phase. Diese beginnt im Anschluss an die General Support Phase. Innerhalb dieses Zeitraumes erhält man keine neuen Updates oder Bugfixes, jedoch Zugang zu bestehenden Updates und Fixes. Der Telefonsupport ist eingestellt.
  3. End of Support Life Phase (EOSL). Es gibt nur noch Zugang zur Knowledgebase.

vSphere 6 – Bootimage erstellen

Ein halbes Jahr musste dieser Artikel auf die Veröffentlichung warten. Das Beta Programm NDA mit vmware erlaubte, jedoch nicht die Publikation.

Seit 30.6.2014 ist die vSphere 6 Beta verfügbar. Ich habe in der Zeit seither unteschiedliche Aspekte des neuen Produkts ausprobiert und werde die Erfahrungen hier veröffentlichen.

Eine wichtige Frage für die Praxis ist beispielsweise: „Wie bekomme ich das Image auf ein fertiges Bootmedium, das ich vor Ort nur noch einstecken und starten muss?“. In der Version 5.x half hier eine kleine VM, die als Image-maker fungierte.

Image Maker

Mit Version ESXi 5.0.0 hatte sich die Methode zur Erstellung von USB Bootimages verändert. Ich habe in einem älteren Artikel beschrieben, wie man diese vorab auf USB Medien erstellen kann, um damit Server auszurüsten. Die gute Nachricht vorab: Die Methode funktioniert auch weiterhin. Die Hilfs-VM zum Setup von ESXi 5.x kann auch für ESXi 6 beta verwendet werden.

ESXi6BootImage01

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ESXi 5.5 VAAI unmap

Thin-Provisioning – also die schrittweise Zuteilung von Speicherressourcen – gibt es nicht nur in Form von VMDK Diskfiles, sondern auch auf Storage-Ebene. Hier werden Volumes nicht 1:1 als LUN an den Host übergeben, sondern das (reale) Speichervolume ist von der (virtuellen) LUN entkoppelt. Man kann so Datenspeicher effizienter ausnutzen und dynamisch zuteilen. Da der ESX Host nun keinen physischen Zugriff auf das Speichervolume mehr hat, sondern nur auf die virtuelle LUN, muss es eine Möglichkeit geben, mit welcher der Host der Storage Rückmeldung über gelöschte oder verschobene Speicherbereiche geben kann. Um diese Funktion wurde die „vStorage APIs for Array Integration“ (VAAI) unter vSphere 5.0 erweitert. Die VAAI Funktionen heissen „primitives“ und jene, die für die Rückgabe von Speicher verantwortlich ist nennt sich UNMAP.

Leider gab es damit einige Probleme in Verbindung mit Storage Geräten, weswegen diese Funktion von VMware schnell wieder zurückgezogen wurde. Bis zum Stand 5.5 wurde sie nicht wieder aktiviert. Man kann sie aber dennoch nutzen – wenn auch nicht komfortabel.

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Unmount Datastore nicht möglich

Das Entfernen eines Datenspeiches vom ESX Cluster muss einer genauen Prozedur folgen, andernfalls drohen sehr unangenehme Effekte infolge PDL oder APD.

Unmount des Datastores nicht möglich

Obwohl ich die Abfolge der Schritte genau eingehalten hatte, ließ sich ein Datastore nicht entfernen und brachte die Meldung:

The resource ‚Datastore Name: VMFS uuid: [uuid]‘ is in use. Cannot remove datastore ‚Datastore Name: VMFS uuid: [uuid]‘ because file system is busy. Correct the problem and retry the operation.

Hierfür gibt es typischerweise zwei mögliche Fehlerquellen:

  • vsantrace Files
  • Coredump Files

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VM Hardware Version Downgrade

Es gibt Situationen, in denen man die VM Hardware Version herabsetzen muss. Dies kann beispielsweise notwendig sein wenn:

  • ..die VM von einem ESXi 5.5 Host auf einen ESXi 5.1 oder niedriger migriert werden soll.
  • ..der WebClient nicht verfügbar ist und die VM mit dem vSphereClient verändert werden soll (bisher nicht möglich bei HW Version >= 10).

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