NTFS Blocksize ermitteln

64k Blocksize für bessere Leistung

Für Partitionen, auf denen beispielsweise Veeam-Backups, SQL-Datenbanken oder SQL-Logs liegen, sollten für bessere Leistung mit einer 64k Blockgröße formatiert sein. Dies lässt sich schnell mit einem Befehl überprüfen.

CMD-Shell als Administrator starten.

fsutil fsinfo ntfsinfo <Drive>

Beispiel für die Systempartition:

fsutil fsinfo ntfsinfo C:
NTFS-Volumeseriennummer : 0xa892e42c92e400a4
Version : 3.1
Anzahl der Sektoren : 0x000000001dc807ff
Gesamtzahl Cluster : 0x0000000003b900ff
Freie Cluster : 0x0000000000b42c71
Insgesamt reserviert : 0x0000000000000ff0
Bytes pro Sektor : 512
Bytes pro physischen Sektor : 512
Bytes pro Cluster : 4096
Bytes pro Dateidatensatzsegment : 1024
Cluster pro Dateidatensatzsegment : 0
MFT-gültige Datenlänge : 0x0000000017180000
MFT-Start-LCN : 0x00000000000c0000
MFT2-Start-LCN : 0x0000000000000002
MFT-Zonenstart : 0x0000000000eb7240
MFT-Zonenende : 0x0000000000eb9340
RM-Bezeichner: FFFF0956-A102-11E7-87BD-005056C00008

Wir sehen “Bytes pro Cluster: 4096”. Das sind 4KB.

Skript

Um die Blockgrößen aller lokalen Laufwerke zu ermitteln, kann man folgendes Skript verwenden, das Stuart Moore gepostet hatte:

$wql = "SELECT Label, Blocksize, Name FROM Win32_Volume WHERE FileSystem='NTFS'"
Get-WmiObject -Query $wql -ComputerName '.' | Select-Object Label, Blocksize, Name

Links

Stuart Moore – Get Cluster size for all disks and volumes on a Windows machine using powershell and wmi

Veeam Backup & Replication Best Practices

NTFS Sicherheit: Ersteller Besitzer Objekt

Ein Verzeichnis soll für zwei Benutzergruppen zugänglich sein. Gruppe “Edit” soll lesen, schreiben und verändern dürfen. Die zweite Gruppe “Public” soll nur lesen dürfen, aber keine Daten verändern. Klingt einfach – und ist es eigentlich auch. Dennoch zeigt der Ordner ein eigenwilliges Verhalten: Jeder in der Gruppe Public konnte Dateien erstellen und diese auch ändern. Ursache war, daß es neben den Gruppen Public und Edit noch die Gruppe “Ersteller Besitzer” gab.

Die Gruppe “Ersteller Besitzer” kann problemlos entfernt werden. Sobald dies erfolgt ist, greifen die Zugriffsrechte wie oben geplant.

Links

 

NTFS disable last access

Windows hält in NTFS einen Parameter, der anzeigt wann eine bestimmte Datei zuletzt verwendet wurde. Das heisst nicht, daß dabei eine Veränderung stattfinden muß. Alleine das Öffnen reicht schon aus, den Zeitstempel zu verändern. Das ist unter normalen Umständen kein Problem und es gibt sicherlich Szenarien, bei denen dies eine wertvolle Information liefert. Bei der Sicherung virtueller Fileserver kann es jedoch zu einem deutlichen Mehraufwand führen. „NTFS disable last access“ weiterlesen