VeeamON 2016 in Hanau

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More than Backup

Das Motto der diesjährigen Veranstaltung lautet klar Availibility. Bei Veeam wird dies symbolisiert durch die Zahl 24.7.365.

Themen

  • Availability im Zeitalter der digitalen Transformation
  • Hyperconverged Systems (HPE, Cisco)
  • Veeam Produktstrategie
  • Veeam Availability Report
  • Cloud und Disaster Recovery
  • Zero Downtime
  • Tipps, Tricks und Best Practises

Lab Wars

Ich hatte die Gelegenheit, an einem Veeam Wettbewerb mit dem Titel „Lab Wars“ teilzunehmen. Ziel ist es ein Veeam Lab in möglichst kurzer Zeit und mit einem Minimum an falschen Klicks zu absolvieren. Es wird ein Kunden Szenario skizziert, anhand dessen 8 Aufgaben in Veeam Backup & Replication gelöst werden müssen.
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Auch wenn man meint, das Produkt wie seine Westentasche zu kennen, führt dieser Test zu Ernüchterung. Man muss die Anforderungen genau lesen, denn jeder falsche Klick wird mit 5 Strafsekunden geahndet. Leder ist die Hand manchmal schneller als das Auge. 😉 Ich denke nicht, daß es am Ende für einen Preis reichen wird, aber ein Riesen Spaß war es allemal. 🙂

Neuerungen in Veeam Backup 9.5

  • Support für Windows Server 2016. Sowohl als Guest VM, als auch als Plattform für Veeam Dienste
  • Unterstützung für HyperV 2016. Auch Nano Server
  • Storage Integration für Nimble
  • Unterstützung für SQL2016, SharePoint 2016, ADS 2016
  • Direct Restore in Microsoft Azure für vSphere und HyperV. Auch für Veeam Free und Veeam Endpoint
  • Veeam Managed Backup Portal
  • Veeam Availability Orchestrator

Best Practises

Ein weiterer Schwerpunkt waren Tipps und Tricks, sowie Best Practices in der v9. Wie immer sind nützliche Perlen dabei, die im Alltag womöglich übersehen werden. Viele Empfehlungen sind zwar bekannt und werden auch so umgesetzt, aber die eine oder andere Anregung kann auch der altgediente Veeam Anwender mit nach Hause nehmen.

Resumee,

Abschließend möchte ich mich bei Veeam für die gelungene Veranstaltung bedanken, die sich wieder einmal in eine Serie herausragender VeeamON Events der letzten Jahr einreiht. Ich kann den Besuch künftiger Veranstaltungen nur empfehlen. Die VeeamON bietet die Gelegenheit zum direkten Austausch mit Technikern, die immer ein offenes Ohr für Fragen und Anregungen haben.

PSP5 für DataCore SANsymphony-V 10 angekündigt

DataCore wird in Kürze das PSP5 für SANsymphony-V Version 10 veröffentlichen.

Die wichtigsten Neuerungen

  • Parallel I/O-Technologie: Bis zu 50% Leistungssteigerung auf DataCore Hosts mit Multikern CPU.
  • Größere Caches: Die Cachegröße wird von 1 TB auf 8 TB pro Host angehoben.
  • 32 Gb/s Fibre Channel: Qlogic HBA mit 32 Gb/s können eingesetzt werden
  • Native Unterstützung von Festplatten mit 4K Sektorgrößen

Neue Monitoring Funktionen

  • Performance Spotlight: Visualisierung der Top 20 virtuellen Disks in Bezug auf Latenz, IO und Datendurchsatz.
PSP5 Monitoring
Quelle: DataCore
  • Pool Depletion Monitoring: Ermittlung der Rate des Kapazitätsverbrauchs mit Hochrechnung der verbleibenden Restzeit.
PSP5 Pool Depletion
Quelle: DataCore

Tiefere Hypervisor-Integration

  • Neue Templates für virtuelle Festplatten: Der Hypervisor stellt beim Erstellen einer VM den Serveradministratoren die Serviceklassen automatisch zur Auswahl.
  • VMware Virtual Volumes (VVols): Die Unterstützung von VM-centric Storage Policy-Based Management (SPBM) wurde verbessert. Nun können auch bestehende Speicherpools genutzt werden. In PSP4 waren noch spezifische VVol-Pools erforderlich.
  • vSphere Deployment Wizard: Einfachere Konfiguration von DataCore hyper-converged Virtual SAN.

Granularere Quality of Service (QoS) und Zugriffskontrolle

Die Zugriffrechte auf der Ebene von virtuellen Festplatten können nun feiner gesteuert werden. DataCore wird damit mandantenfähig.

  • Virtual Disk Group QoS Control: Es können IOPS- und Durchsatz-Grenzwerte für einzelne Disk Gruppen definiert werden.
  • Virtual Disk Access Control: Administratorrechte können an virtuelle Disks gebunden werden. Eine vDisk kann einen, oder mehrere Eigentümer haben.

 

Requiescat in pace, mein alter vSphere-Client

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R.I.P.

Nach langem Siechtum ist es nun offiziell: VMware begräbt den alten vSphere Client – auch bekannt als C#-Client. Dies wurde im vSphere Blog unter dem Artikel „Goodbye vSphere Client for Windows (C#) – Hello HTML5“ bekannt gegeben. Es war ein Abschied auf Raten. Schon mit vSphere 5.5 wurde man darauf vorbereitet. Jedesmal wenn man den vSphere-Client öffnete, bekam man ein memento mori vor Augen geführt.

All vSphere features introduced in vSphere 5.5 and beyond are available only through the vSphere Web client. The traditional vSphere client will continue to operate, supporting the same feature set as vSphere 5.0.

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Veeam Backup – verwaistes vCenter nicht löschbar wegen VirtualLab

Nach einer vCenter Cross-Migration war das alte vCenter noch am Veeam-Host registriert. Das vCenter wurde vor längerer Zeit gelöscht und es sollte der verwaiste Eintrag auch aus der Veeam-Backup Console entfernt werden. Darüber hinaus enthielt das verwaiste vCenter auch noch Referenzen auf ESXi Server, die es auch schon längere Zeit nicht mehr gab. Ein Grund mehr, hier den virtuellen Putzlappen zu schwingen.

Prinzipiell ist das einfach: Backup Infrastructure > Managed Servers > VMware vSphere > vCenter Servers > Kontext-Menu > Remove

Soweit die Theorie…

Leider war auf dem nicht mehr vorhandenen vCenter ein Virtual-Lab definiert. Dieses verhinderte nun die Löschung des alten vCenters. Das Virtual-Lab wiederum ließ sich nicht entfernen, da das zugehörige vCenter nicht ansprechbar war. Deadlock. „Veeam Backup – verwaistes vCenter nicht löschbar wegen VirtualLab“ weiterlesen