32Bit DSN auf Windows 2008 R2 (64Bit) erstellen

Windows Server 2008 R2 als ein reines 64Bit System erstellt  64Bit ODBC DSN. Das muß man besonders im Hinterkopf behalten, wenn z.B. die SQL-Datenbank auf einem 64Bit Server ausgeführt wird, aber die Clientsoftware für 32Bit geschrieben wurde. Das gilt auch wenn eine 32Bit Clientsoftware auf einem 64Bit Clientsystem installiert ist.

Startet man über das Startmenü des 2008 R2 Servers den Eintrag „Datenquellen ODBC“ bzw. „Data Sources ODBC“, so erzeugt diese Anwendung nur eine 64Bit DSN. Diese ist für 32Bit Clients nicht verwendbar. Zur Erzeugung einer 32Bit DSN auf einem Server 2008 R2 muß das Programm odbcad32.exe aufgerufen werden

[%SystemRoot%]\sysWOW64\odbcad32.exe

Die damit erzeugte DSN funktioniert auch mit 32bit Clientanwendungen.

Telnet Client unter Windows7 aktivieren

Nach einer Standardinstallation ist der Telnetclient auf Windows7 nicht aktiviert. Folglich geht der Aufruf „telnet“ an der Kommandozeile ins Leere.

Der Telnetclient läßt sich aber leicht aktivieren. Dazu geht man über die Systemsteuerung zum Punkt „Programme“. Im Abschnitt Programme und Funktionen wählt man „Windows Funktionen aktivieren oder deaktivieren“.

In der Liste den Haken bei Telnet-Client setzen und mit OK übernehmen.

Danke AD für den Tipp! 🙂

 

 

 

 

 

 

Softwareupdate einer gespiegelten Fujitsu Eternus DX90 Storage

Der Upgradeprozess einer normalen Storagebox der Serie Eternus DX ist nicht wirklich kompliziert und sehr ausführlich im Upgrade Guide beschrieben. Dieser ist im ZIP zu finden, welcher auch die Software enthält. Link zur momentan (Juni 2011) aktuellen Version: V10L59

Interessant wird es, wenn z.B. zwei DX90 über Remote Equivalent Copy (REC) gespiegelt werden. Womit beginnen? Master? Slave? Replikation anhalten, ja oder nein? Bei solchen Fragen konsultiere ich gerne den Technischen Support. Nach dessen Aussage sei es egal, womit man beginne. Und ja, man könnte es bei laufender Replikation durchführen. „Softwareupdate einer gespiegelten Fujitsu Eternus DX90 Storage“ weiterlesen

VDI: Windows7 und IOPS

Ein sehr interessanter Artikel von Jim Moyle (Atlantis Computing) mit dem Titel Windows 7 IOPS for VDI: Deep Dive. Er behandelt das Thema IOPS und die möglichen Probleme einer virtuelle Desktop Infrastruktur bei Verwendung von Windows7. Grundlage ist ein Vortrag den er bei der E2E Konferenz hielt. Natürlich möchte er letztlich das Produkt ILIO seiner Firma anpreisen, welches einige Flaschenhälse in der VDI Technik beseitigen soll. Dennoch ein sehr guter Artikel.

Ein Demovideo zu ILIO gibt es bei YouTube: Atlantis ILIO VDI Performance Demonstration.

Buch: VMware vSphere Clustering

Die Autoren von „HA and DRS Technical Deepdive“ Frank Denneman und Duncan Epping arbeiten an einer Fortsetzung unter dem Titel „vSphere Clustering Deepdive“. So wurde es zumindest auf der Seite von Fran Denneman angekündigt.

Das neue Buch wird sich mit der künftigen vSphere Version 5 befassen und ein besonderes Augenmerk auf die neue Funktion „Storage DRS“ werfen.

Ein Erscheinungsdatum wurde nicht genannt.

HA und DRS Audit: der Praxistest

Kürzlich habe ich hier eine Kurzmeldung zum HA und DRS Audit geschrieben. Heute hatte ich endlich einen Moment Zeit, dieses Skript (Version 1.1) zu testen. Ich war überrascht, wie einfach es ist: Skript herunterladen, PowerCLI öffnen, Skript starten, Server und Login eingeben, fertig! 🙂

Die Ausgabe erfolgt in HTML und erinnert stark an vCheck. Kein Wunder – es kommt vom selben Autor Alan Renouf alias Virtu-Al. Die Anwendung ist noch deutlich einfacher geworden. Server und Logindaten können in einer GUI-Maske (vgl. Bild) eingegeben werden.

Danach untersucht das Skript eine Virtuelle Infrastruktur nach Kriterien, die im Buch „HA and DRS Technical Deepdive“ von Frank Denneman und Duncan Epping diskutiert werden. Die Ergebnisabschnitte enthalten Empfehlungen und direkte Referenzen auf die entsprechenden Buchseiten zum Thema. Im Bild unten ist beispielhaft ein solcher Verweis dargestellt. Meine Wertung: Daumen hoch! 🙂

VMware Converter und Acronis Image

VMware Converter (Standalone) 4.3 unterstützt als Quellmedium Sicherungsimages diverser Hersteller. Darunter auch Acronis-Images. Laut Spezifikationen seitens VMware sind dies:

Acronis True Image Echo 9.1, 9.5 und Acronis True Image 10.0, 11.0 (Home-Produkt)

  • Acronis True Image Home 10
  • Acronis True Image Home 11
  • Acronis True Image Home 2009 = Version 12
  • Acronis True Image Home 2010 = Verison 13
  • Acronis True Image Home 2011 = Version 14

Das bedeutet, Images die mit Version Home 2009 ff. erstellt wurden, können nicht mit Converter 4.3 importiert werden. (Danke an AD für diese Info) 🙂