ESXi: iSCSI mit Jumboframes

Wenn man auf ESX 4.x Hosts iSCSI Kernelports erstellt, haben diese eine Standard MTU von 1500. es gibt über die GUI des vSphere-Client keine Möglichkeit Jumboframes einzurichten. Es ist aber sehr wohl möglich mit der vSphereCLI und per PowerCLI. Für letztere Methode fand ich ein tolles Skript im Blog von Jason Duffett.

vSphereCLI Methode

Zunächst wird ein vSwitch für iSCSI erstellt. Hier gibt es zwei Konzepte. Entweder ein vSwitch mit zwei Kernelports und zwei Uplink NICs. Hier muß jedoch sicher gerstellt sein, daß jeder Kernelport exklusiv einen Uplink Adapter verwendet und den anderen Adapter als „unused Adapter“ deklariert. Alternativ kann man zwei vSwitches mit je einem Kernelport und einem Uplink erstellen. Dies ist etwas übersichtlicher („keep it simple„). „ESXi: iSCSI mit Jumboframes“ weiterlesen

vDisk entfernen ohne Downtime

Manchmal möchte man eine Disk von einer VM entfernen, hat aber kein Zeitfenster zum Herunterfahren der VM.

Die vDisk einfach über die Einstellungen der VM entfernen (hart) kann ziemlich hässliche Nebenwirkungen im Betriebsystem verursachen. Aber es geht auch sauber.

Wichtig: Man sollte zu jedem Zeitpunkt der Aktion wissen was man tut!

  1. Sicher stellen, daß keinerlei Nutzdaten auf der Disk vorhanden sind
  2. Unter Windows die Datenträger-Verwaltung öffnen
  3. Die „richtige“ Disk auswählen 😉 und im Kontextmenü „Delete Volume“ bzw. „Partition löschen“ wählen. Die Sicherheitsabfrage mit „Ja“ quittieren.
  4. In der Datenträgerverwaltung erneut mit der rechten Maustaste auf  die Disk klicken und im Kontextmenü „Eigenschaften“ wählen.
  5. Das Register (Tab) „Treiber“ bzw. „Drivers“ wählen und auf „Deinstallieren“ bzw. „Uninstall“ klicken. Die Warnung mit „OK“ bestätigen.
  6. Jetzt kann man in den Eigenschaften der VM die vDisk sauber entfernen oder vom Datenträger löschen.

 

vCenter Fehler: PropertyCollector.RetrieveContents

Ab und an bringe ich Templates auf den neuesten Stand. Heute konvertierte ich eines zur VM und aktualisierte das OS. Anschließend wollte ich einen Blick in die Eigenschaften der VM werfen und wurde mit dem Fehler „Aufruf von PropertyCollector.RetrieveContents für Objekt PropertyCollector auf vCenter ist fehlgeschlagen“ konfrontiert (vgl. Bild).

Ursache ist eine eingebundene ISO-Datei im CD-ROM, die auf ein nicht mehr gültiges Ziel zeigt. Das ISO Verzeichnis wurde inzwischen umgezogen.

Aushängen geht nicht, da obige Fehlermeldung eine Änderung verhindert. 🙁

Die Lösung ist einfach und schnell:

  1. Datenspeicher der VM notieren. Das erspart viel Sucharbeit 😉
  2. VM aus Bestandsliste entfernen (nicht löschen!)
  3. Mit dem Datenspeicherbrowser zum Verzeichnis der VM wechseln und das VMX File zur Bestandsliste hinzufügen. Und schon klappt es wieder. 🙂

 

 

 

 

vShield: Problem mit Kernelport

Beim experimentieren mit vShield Endpoint und Deep Security von Trendmicro begegnete mir ein eigenartiges Problem. Immer wenn ich den „Prepare Host“ Wizard ausführen wollte, meldete dieser ein Problem mit der VM Kernel VNIC IP. Diese (169.254.1.1) sei nicht identisch mit der in den vCenter Settings des DS-Managers eingestellten IP-Adresse (169.254.50.1). Wie ich auch suchte, ich konnte keinen Kernelport mit der genannten IP im System finden. Nach zäher Suche im Netz fand ich den entscheidenden Hinweis im VMware Forum. Ich hatte natürlich zuvor auch mit der vShield-App experimentiert, die einen vmservice-vswitch konfiguriert hatte. Die vShield-App und der vSwitch war inzwischen entfernt. Übrig blieb ein Relikt in den erweiterten Einstellungen unter Net.DVFilterBindIpAddress, das den Wizard aus der Spur brachte. Denn genau dort war besagte IP 169.254.1.1 hinterlegt.

„vShield: Problem mit Kernelport“ weiterlesen

vSphere Client unter Windows 7 beschleunigen

Der Client ist schon nicht gerade der schnellste. Unter Windows 7 ist er noch ein ganzes Stück langsamer geworden. Besonders beim Anzeigen der Seite kurz nach dem Start. Man kann den Aufbau etwas Beschleunigen, indem man die Aero Grafikeffekte abschaltet, solange man den Client benutzt.

  1. Rechtsklick auf die Verknüpfung des des vSphereClients > Eigenschaften
  2. Den Haken bei „Desktopgestaltung deaktivieren“ setzen
  3. mit OK bestätigen und den vSphere Client starten.

Nicht wundern, der gesamte Desktop schaltet um auf den effektfreien Modus so lange der vSphere Client geöffnet bleibt.

Beschrieben in der Knowledgebase von VMware unter KB 1027836.

vSphere Client auf Englisch umstellen

Einige Übersetzungen klingen in der deutschen Variante lustig, oder sorgen für Verwirrung. So z.B. wenn der Status eines FC Pfades „nach oben“ (???) ist (ist mittlerweile korrigiert). Dennoch kann es sinnvoll sein die Bezeichnungen und Menüs auf Englisch zu haben, um z.B. besser einer Anleitung folgen zu können.

Man öffnet die Eigenschaften der vSphereClient Verknüpfung und geht ins Register „Verknüpfung“. Unter „Ziel“ fügt man hinter den Pfad den Zusatz -locale en_US ein. Wichtig ist hier en_US zu verwenden und nicht en. Im letzteren Fall scheitern z.B. vMotion Aktionen.

Zweckmäßig sind zwei Links zum vSphereClient. Einmal Standard in der Landessprache und einmal mit der Umstellung auf Englisch.

vSphereCLI: Sicherung ESXi Konfiguration

Import und Export der ESX Konfiguration mittels vSphereCLI.

    Die aktuelle vSphereCLI von VMware laden und installieren. Danach die vSphereCLI Kommandozeile (Start > Programme > VMware > VMware vSphereCLI) öffnen und dort ggf. ins Unterverzeichnis /bin wechseln.

    Sichern der Konfig:

    vicfg-cfgbackup --server  <ESX IP> -s <Pfad für Speicherung>

    Laden der Konfig:

    vicfg-cfgbackup --server <ESX IP> -l <Pfad zur Sicherungsdatei>

     

      vCenter: falsche Arbeitsspeicher Alarme entfernen

      Ein Hosts in vCenter zeigte neulich Warnungen zur Arbeitsspeichernutzung. Die Ursache war längst nicht mehr aktuell aber die Warnung blieb. Wahrscheinlich handelt es sich um einen Bug in vCenter.

      Die Lösung ist simpel:

      1. Unter „Hosts und Cluster“ auf die oberste Ebene navigieren (vCenter)
      2. Register „Alarme“ auswählen und dort auf die Ansicht „Definitionen“
      3. Eine beliebige Definition öffnen (Doppelklick oder Kontextmenü)
      4. Nichts ändern und die Definition mit OK wieder schließen. Danach verschwindet die Warnung.

      Ist das ein Bug oder eine Funktion? 🙂

      vSphere Networking Performance

      Interessantes VMware Grundlagenpapier zum Thema Netzwerkleistung unter vSphere 4.1.

      http://www.vmware.com/resources/techresources/10181

      Description

      This paper demonstrates that vSphere 4.1 is capable of meeting the performance demands of today’s thoughput-intensive networking applications. The paper presents the results of experiments that used standard benchmarks to measure the networking performance of different operating systems in various configurations. These experiments examine the performance of VMs by looking at VMs that are communicating with external hosts and are communicating among each other, demonstrate how varying the number of vCPUs and vNICs per VM influences performance, and show how the scalability results of overcommitting the number of physical cores on a system by adding four 1-vCPU VMs for every core.