Buch: VMware vSphere Clustering

Die Autoren von „HA and DRS Technical Deepdive“ Frank Denneman und Duncan Epping arbeiten an einer Fortsetzung unter dem Titel „vSphere Clustering Deepdive“. So wurde es zumindest auf der Seite von Fran Denneman angekündigt.

Das neue Buch wird sich mit der künftigen vSphere Version 5 befassen und ein besonderes Augenmerk auf die neue Funktion „Storage DRS“ werfen.

Ein Erscheinungsdatum wurde nicht genannt.

HA und DRS Audit: der Praxistest

Kürzlich habe ich hier eine Kurzmeldung zum HA und DRS Audit geschrieben. Heute hatte ich endlich einen Moment Zeit, dieses Skript (Version 1.1) zu testen. Ich war überrascht, wie einfach es ist: Skript herunterladen, PowerCLI öffnen, Skript starten, Server und Login eingeben, fertig! 🙂

Die Ausgabe erfolgt in HTML und erinnert stark an vCheck. Kein Wunder – es kommt vom selben Autor Alan Renouf alias Virtu-Al. Die Anwendung ist noch deutlich einfacher geworden. Server und Logindaten können in einer GUI-Maske (vgl. Bild) eingegeben werden.

Danach untersucht das Skript eine Virtuelle Infrastruktur nach Kriterien, die im Buch „HA and DRS Technical Deepdive“ von Frank Denneman und Duncan Epping diskutiert werden. Die Ergebnisabschnitte enthalten Empfehlungen und direkte Referenzen auf die entsprechenden Buchseiten zum Thema. Im Bild unten ist beispielhaft ein solcher Verweis dargestellt. Meine Wertung: Daumen hoch! 🙂

VMware Converter und Acronis Image

VMware Converter (Standalone) 4.3 unterstützt als Quellmedium Sicherungsimages diverser Hersteller. Darunter auch Acronis-Images. Laut Spezifikationen seitens VMware sind dies:

Acronis True Image Echo 9.1, 9.5 und Acronis True Image 10.0, 11.0 (Home-Produkt)

  • Acronis True Image Home 10
  • Acronis True Image Home 11
  • Acronis True Image Home 2009 = Version 12
  • Acronis True Image Home 2010 = Verison 13
  • Acronis True Image Home 2011 = Version 14

Das bedeutet, Images die mit Version Home 2009 ff. erstellt wurden, können nicht mit Converter 4.3 importiert werden. (Danke an AD für diese Info) 🙂

 

vSphere-Client für Unterwegs

Nicht immer hat man sein eigenes Notebook dabei. Und nicht immer kann/darf man auf einem PC den vSphere-Client installieren. Schön, wenn man den Client auf dem USB-Stick dabei hat. VMware-Labs hat jetzt einen Tragbaren vSphere-Client bereitgestellt.

Das Paket wurde mit ThinApp gepackt und ist frei bei VMware zugänglich: Download

Einziger Haken an der Sache: Die App unterstützt in dieser Version nur vSphere 4.1, jedoch nicht vSphere 4.1U1, und auch keine älteren Versionen. 🙁

Ich hoffe das wird in Kürze nachgelegt. Dennoch: Super Idee!

ESXi Migration Guide

ESX ist tot – es lebe ESXi!

So, oder so ähnlich könnte man die Aussage von VMware auffassen, in den künftigen Versionen ihres Hypervisors nur noch die ESXi Varante zu unterstützen. D.h. für viele Kunden, daß sie über kurz oder lang ihre „Vanilla“ Installationen umstellen müssen.

Erfreulicherweise gibt es einen schönen Migration Guide von VMware. Sehr nützlich auch die Migration Checklist und das Host-Configuration-Worksheet von VMware.

Herzlichen Dank für diesen Tipp an Duncan Epping von Yellow-Bricks.

ESXi: iSCSI mit Jumboframes

Wenn man auf ESX 4.x Hosts iSCSI Kernelports erstellt, haben diese eine Standard MTU von 1500. es gibt über die GUI des vSphere-Client keine Möglichkeit Jumboframes einzurichten. Es ist aber sehr wohl möglich mit der vSphereCLI und per PowerCLI. Für letztere Methode fand ich ein tolles Skript im Blog von Jason Duffett.

vSphereCLI Methode

Zunächst wird ein vSwitch für iSCSI erstellt. Hier gibt es zwei Konzepte. Entweder ein vSwitch mit zwei Kernelports und zwei Uplink NICs. Hier muß jedoch sicher gerstellt sein, daß jeder Kernelport exklusiv einen Uplink Adapter verwendet und den anderen Adapter als „unused Adapter“ deklariert. Alternativ kann man zwei vSwitches mit je einem Kernelport und einem Uplink erstellen. Dies ist etwas übersichtlicher („keep it simple„). „ESXi: iSCSI mit Jumboframes“ weiterlesen

vDisk entfernen ohne Downtime

Manchmal möchte man eine Disk von einer VM entfernen, hat aber kein Zeitfenster zum Herunterfahren der VM.

Die vDisk einfach über die Einstellungen der VM entfernen (hart) kann ziemlich hässliche Nebenwirkungen im Betriebsystem verursachen. Aber es geht auch sauber.

Wichtig: Man sollte zu jedem Zeitpunkt der Aktion wissen was man tut!

  1. Sicher stellen, daß keinerlei Nutzdaten auf der Disk vorhanden sind
  2. Unter Windows die Datenträger-Verwaltung öffnen
  3. Die „richtige“ Disk auswählen 😉 und im Kontextmenü „Delete Volume“ bzw. „Partition löschen“ wählen. Die Sicherheitsabfrage mit „Ja“ quittieren.
  4. In der Datenträgerverwaltung erneut mit der rechten Maustaste auf  die Disk klicken und im Kontextmenü „Eigenschaften“ wählen.
  5. Das Register (Tab) „Treiber“ bzw. „Drivers“ wählen und auf „Deinstallieren“ bzw. „Uninstall“ klicken. Die Warnung mit „OK“ bestätigen.
  6. Jetzt kann man in den Eigenschaften der VM die vDisk sauber entfernen oder vom Datenträger löschen.

 

vCenter Fehler: PropertyCollector.RetrieveContents

Ab und an bringe ich Templates auf den neuesten Stand. Heute konvertierte ich eines zur VM und aktualisierte das OS. Anschließend wollte ich einen Blick in die Eigenschaften der VM werfen und wurde mit dem Fehler „Aufruf von PropertyCollector.RetrieveContents für Objekt PropertyCollector auf vCenter ist fehlgeschlagen“ konfrontiert (vgl. Bild).

Ursache ist eine eingebundene ISO-Datei im CD-ROM, die auf ein nicht mehr gültiges Ziel zeigt. Das ISO Verzeichnis wurde inzwischen umgezogen.

Aushängen geht nicht, da obige Fehlermeldung eine Änderung verhindert. 🙁

Die Lösung ist einfach und schnell:

  1. Datenspeicher der VM notieren. Das erspart viel Sucharbeit 😉
  2. VM aus Bestandsliste entfernen (nicht löschen!)
  3. Mit dem Datenspeicherbrowser zum Verzeichnis der VM wechseln und das VMX File zur Bestandsliste hinzufügen. Und schon klappt es wieder. 🙂