Windows: Automount abschalten

Es gibt Szenarien, da muß ein Windows system Zugriff auf VMFS Volumes bekommen. Z.B. bei SAN basiertem Backup mit Veeam. Bevor man aber einen Windows Server an eine Storage mit VMFS Volumes heran läßt, muß man ihm unbedingt die Automount Funktion neuer Datenträger verbieten.

Man verwendet unter Windows das DISKPART Tool.

Kommandozeile öffnen (unter Server2008 die Adminkonsole) und DISKPART eingeben.

DISKPART> automount disable
DISKPART> automount scrub
DISKPART> exit

Kontrolle  durch Eingabe von Aoutomount ohne Parameter

DISKPART> automount

Reboot

Server neu starten (wichtig!).

Ab jetzt wird das System nicht mehr ungefragt Signaturen schreiben, außer man fordert es aktiv dazu auf.

Was man tun kann, wenn man den Schritt oben vergessen hatte und Windows netterweise die VMFS Volumes auf der Storage mit einer Signatur versehen hat, ist bei Yellow-Bricks zu lesen. Besser man unterbindet das im Vorfeld. 😉

 

Resignaturing VMFS3 volumes

Neulich hatte ich einen Schreck in der Abendstunde. Ein ESX 3.5 Host hatte nach dem Neustart 2/3 seiner LUNs verloren und alle VM als unbekannt ausgegraut.
Meine erste Idee war ein Adapter-Rescan – nada! 🙁 Die Suche nach neuen Datenspeichern ergab zwei unbekannte LUNs (Foxtrott-Uniform-Charlie-Kilo!). Auf der bash konnte ich in die unbekannten Volumes hineinschauen und… ja, das sind meine VMs. Nur wie dem Host diese wieder bekannt machen? Auf der Konsole erschien nach jedem Rescan eine kryptische Meldung mit dem Zusatz “…may be snapshot: disabling access“.
Nach einigem gegoogle fand ich einen KB Artikel. Dieser bezieht sich auf Hosts mit ESX3.x. Für vSphere4 gibt es einen eigenen Artikel in der KB.

Der Prozess für ESX3.x ist etwas komplex, aber es funktioniert sehr gut.