Setup Pernixdata FVP 2.5

PernixData ist der erste und derzeit einzuge Anbieter von Hypervisor basierter Storage Beschleunigung. Dabei müssen weder Storage, noch Virtuelle Maschinen modifiziert werden. Die Beschleunigung lässt sich schnell an- und abschalten. Die Beschleunigung kann entweder für einzelne VMs aktiviert werden, oder für ganze Datenspeicher. Hierfür notwendig ist allein die Installation eines Kernelmoduls im ESX Server und ein Management-Server zur Steuerung. Die notwendigen Installations- und Konfigurationsschritte zeigt dieser Blogartikel.

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IRF Basiskonfiguration

IRF ist eine Netwerkvirtualisierungstechnik, die ursprünglich von 3Com unter dem Namen expandable resilent network (XRN) entwickelt wurde. Nach der Übernahme von 3Com durch HP wurde das Protokoll in IRF (Intelligent Resilent Framework) umbenannt.

Ich beschreibe hier die Basiskonfiguration eines IRF Clusters, bestehend aus drei Switches (SW1, SW2, SW3), die einen ringförmigen IRF-Cluster bilden.

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HP 5130 EI Switch Konfiguration

Switch Basiseinrichtung 5100 Serie

Terminal

Der Erstkontakt erfolgt über das mitgelieferte Modemkabel.

Bits per second: 9600, Data Bits: 8, Stop Bits: 1, Parity: none, Flow Control: none

IP und VLAN setzen

Wechsel von User View in System View. IP und Netzmaske für Default VLAN setzen.

<HP>sys
System View: return to User View with Ctrl+Z.
[HP]interface Vlan-interface 1
[HP-Vlan-interface1]ip address 10.1.0.100 255.255.0.0
[HP-Vlan-interface1]quit

Dienste aktivieren

http, https, ftp und SSH aktivieren

[HP]ip http enable
[HP]ip https enable
The system might take several minutes to enable the HTTPS service. Please wait...
[HP]ftp server enable
[HP]ssh server enable

Systemnamen setzen

Systemname wird festgelegt (hier: VINet01)

[HP]sysname VINet01

SSH an VTY Interface binden

Damit das SSH Protokoll an VTY gebunden werden kann muss die Authentifizierungsmethode auf „scheme“ gesetzt werden.

[VINet01]user-interface vty 0 4
[VINet01-line-vty0-4]authentication-mode scheme
[VINet01-line-vty0-4]protocol inbound ssh
[VINet01-line-vty0-4]quit

Lokalen User erstellen und Dienste zuordnen

Es wird ein lokaler User „admin“ erzeugt und diesem diverse Dienstprotokolle zugeordnet.

[VINet01]local-user admin
New local user added.
[VINet01-luser-manage-admin]service-type http
[VINet01-luser-manage-admin]service-type https
[VINet01-luser-manage-admin]service-type ftp
[VINet01-luser-manage-admin]service-type ssh

Athorisierungs Attribute und Admin Passwort (hier: myPassword) setzen.

[VINet01-luser-manage-admin]authorization-attribute user-role level-15
[VINet01-luser-manage-admin]password simple myPassword
[VINet01-luser-manage-admin]quit

Einstellungen speichern

[VINet01]save

Firmware Update

Für deas Firmware Update lädt man die für den Switchtyp aktuelleste IPE Datei bei HP herunter und überträgt diese auf den Switch mittels FTP. Die IPE Datei enthält das Image für den Bootloader und das System.

Im hier geschilderten Fall hatte die IPE Datei den Namen: „5130EI-CMW710-R3109P07.ipe“. Wir installieren sie aus dem Flash-root, wohin wir sie mit FTP kopiert hatten.

<VINet01>boot-loader file flash:/5130EI-CMW710-R3109P07.ipe slot 1 main

Slot 1 bezieht sich auf Standalone Switches. Für IRF-Cluster müssen die weiteren Member mit slot 2, slot 3, etc angesprochen werden.

Nach dem erfolgreichen Update muss der Switch neu gestartet werden.

<VINet01>reboot

Nach dem Neustart kann man die Firmware Version überprüfen.

<VINet01>display version

 

WordPress White Screen Of Death nach Update

Das CMS System WordPress hat eine sehr nützliche Autoupdate Funktion, die innerhalb der Hauptversion kleinere Sicherheitsupdates zeitnah nach Erscheinen automatisch installiert.

Nach einem solchen Update war eine WordPress Seite nicht mehr erreichbar, bzw. zeigte nur ein weißes Browserfenster. Das gefürchtete White Screen of Death (WSOD) Phänomen. WordPress White Screen Of Death nach Update weiterlesen

ESET Remote Administrator 6 walkthrough

Die Firma ESET hat ihrem aktuellen Business Produkt eine völlig überarbeitete Remote Administration (ERA) zur Seite gestellt. Für Neueinsteiger ist dies kein Problem – für Anwender der älteren ESA 5 Konsole bedeutet dies ein starkes Umdenken. Neu ist auch die Bereitstellung des ERA als virtuelle Appliance. Ich werde hier die wichtigsten Schritte skizzieren, die zur Basiskonfiguration notwendig sind.

  • Bereitstellung der vAppliance
  • Installation VM-Tools
  • Erster Login
  • Anbindung ESET License Administrator (ELA)
  • Anbindung Active Directory
  • Verteilung der ESET Agenten
  • Verteilung der ESET Antivirus Software
  • Dynamische Gruppen
  • Policies
  • Zugriffsrechte für Domänenkonten

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KMS Fehler 0xC004F038

In einem kleineren SMB Netz mit Microsoft Key Management Server (KMS) wurden Aktivierungsfehler registriert. In Ereignisprotokoll fanden sich viele Fehler mit der ID 0xC004F038. Eine Suche zeigt schnell die Quelle der Störung im KMS. Microsoft Support beschreibt das Problem unter KB 942961. Die Ursache ist simpel: Es stehen noch nicht genügend Aktivierungs-Anfragen an den KMS bereit, so dass dieser seine Arbeit noch nicht aufgenommen hat. Der KMS Counter für Serversysteme beträgt 5, für Clientsysteme 25 Aktivierungsanfragen. Ist das Limit noch nicht erreicht, werden die anfragenden Systeme nicht bedient.

Microsofts Lösung zum Problem ist pragmatisch, aber oft nicht praktikabel. Der Konzern denkt in höheren Größenordnungen, bei denen 25 Aktivierungen nichts sind. Was aber tut ein Kunde, der z.B. 15 Windows 7 aktivieren möchte und (noch) keine 25 hat? Man könnte 10 weitere Anfragen fingieren. Das ist zwar nicht im Sinne von Microsoft und auch nicht nachhaltig, aber es hilft kurzfristig. Wenn sich der Fake Client binnen 30 Tagen nicht noch einmal beim KMS meldet, wird dieser wieder aus dessen Datenbank entfernt und der Counter wieder um 1 reduziert.

Links

 

Rückblick zum VeeamON Forum 2015 in Frankfurt

veeamon01

Am 9. Juni 2015 fand eines von mehreren europäischen VeeamON Foren in Frankfurt am Main statt.

Veeam hat nun einige Medien von ver VeeamON in Frankfurt bereitgestellt, die ich meinem Blogbeitrag vom Event hinzugefügt habe.

 

fsck of VCSA 6.0 partitions | CormacHogan.com

VCSA 6.0 verwendet den LVM. Cormac Hogan schreibt, wie man Filesystem-Fehler auf der VCSA reparieren kann:
Quelle: fsck of vCenter Server Appliance 6.0 partitions | CormacHogan.com

Veeam Backup 8 U2a Performance

Am 4. Juni wurde von Veeam das Update 2a für Backup & Replication 8.0.0 bereitgestellt. Unter Known Issues and Fixes im Veeam Forum liest man unter anderem:

Job performance improvements. A number of optimizations focused on reducing the time jobs spend performing auxiliary tasks should significantly reduce the overall job execution time for incremental runs of backup and Backup Copy jobs.

Es mehren sich jedoch Hinweise, die auf das Gegenteil hindeuten. Veeam Backup 8 U2a Performance weiterlesen

Veeam Backup v8 – VSS Ausschluss für SQL-DB

Beim Image Processing hält Veeam Backup alle Datenbanken über VSS konsistent. Es ist jedoch möglich, hiervon einzelne Datenbanken auszunehmen. Die Option ist standardmäßig nicht sichbar und muss zunächst über einen Registry Eintrag aktiviert werden.

Es müssen zuerst alle Veeam Konsolen geschlossen werden (auch die anderer Benutzer, die evtl. auf dem System angemeldet sind).

regedit.exe

HKLM\SOFTWARE\Veeam\Veeam Backup and Replication

Dort ein DWORD „EnableDBExclusions“ hinufügen.

VeeamVSSExcl01Das neue DWORD ändern und den Wert auf 1 setzen.

VeeamVSSExcl02Danach kann regedit geschlossen werden. Nach dem Start der Veeam Konsole erscheint im Hauptmenü ein weiterer Eintrag „Database Exclusions“, der zuvor nicht sichbar war.

VeeamVSSExcl03Durch Auswahl des neuen Feldes wird ein Assistent gestartet.

VeeamVSSExcl04Über den Dialog Add kann ein Ausschluss definiert werden. Das erste Feld beschreibt Name und Instanz des SQL Servers (Case sensitive!), das zweite den Namen der Datenbank.

VeeamVSSExcl05