VCP Rezertifizierungsfrist verlängert

VCP Zertifizierungen müssen nach neuerem Modus alle zwei Jahre erneuert werden. Die neue Policy trat am 10. März 2014 in Kraft. Die Erneuerung kann entweder durch eine höherwertige Zertifizierung im aktuellen Produkt (z.B. VCP5 nach VCAP5) erfolgen, oder durch Zertifizierung im Nachfolgeprodukt (VCP5 nach VCP6). Im Vergangenen Jahr drohte die VCP5 Zertifizierung für viele VCP auszulaufen, da diese ihre Prüfung kurz nach Erscheinen von vSphere5.0 (August 2011) abgelegt hatten. Das Nachfolgeprodukt vSphere6 war jedoch noch nicht verfügbar. Um diesen Anwendern entgegen zu kommen wurde ein Delta-Exam VCP550D eingeführt, um diesen Zeitraum zu überbrücken. Die Frist für die Rezertifizierung lief ab am 10.3.2015. Jetzt wurde von VMware diese Frist nochmals verlängert bis zum 8. Mai 2015.

Wer diese Prüfung schon abgelgt hat und nun VCP6 entgegen sieht, der erhält automatisch einen Preisnachlass von 65% auf die VCP6 Prüfungsgebühren. Das Angebot gilt bis 31. August 2015 in jedem vmware Test Center.

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VMware EOL Matrix

Wo sind die Updates?

Der Blick in den Update Manager eines älteren vSphere 4.1 Clusters sorgte bei mir für etwas Verwunderung. Nach Prüfung der Hosts gegen die Update Baseline, stand dort: “Übereinstimmung”. Wie ist das möglich?

Das System war gewissermaßen auf dem neuesten Stand, da VMware dafür im Mai 2014 den Support eingestellt hatte. Für vSphere 4.x und andere Produkte kann man das in der VMware Lifcycle Product Matrix nachlesen.

Der generelle Supportzeitraum beträgt in der Regel 5 Jahre. ESXi 4.x erschien im Mai 2009 (tempus fugit) und damit gab es ab Mai 2014 keine neuen Patches mehr.

Lifecycle Support Phases

Der Lifecycle Support bei VMware gliedert sich in drei Bereiche:

  1. General Support Phase. Sie beginnt mit der allgemeinen Verfügbarkeit (GA) des Produktes. Innerhalb dieser Zeit erhält man Updates, Upgrades, Bugfixes, Treiber für neue Hardware, GuestOS Updates, Telefon- und Websupport.
  2. Technical Guidance Phase. Diese beginnt im Anschluss an die General Support Phase. Innerhalb dieses Zeitraumes erhält man keine neuen Updates oder Bugfixes, jedoch Zugang zu bestehenden Updates und Fixes. Der Telefonsupport ist eingestellt.
  3. End of Support Life Phase (EOSL). Es gibt nur noch Zugang zur Knowledgebase.

BackupExec 2012 Tapes schnell einlesen

Dieser Tipp erscheint vielleicht trivial, aber er erspart eine Menge Zeit wenn es darum geht, Bänder im Wechsler zu aktualisieren und zu erfassen.

Die meisten Bandwechsler sind mit Barcode-Reader ausgestattet, der es erlaubt ein Band schnell zu erfassen, ohne es im Laufwerk zu lesen. Wird der Wechsler beispielsweise mit einem Satz komplett neuer Bänder bestückt, so kann die Erfassung mit BackupExec sehr schnell erfolgen. Eine Inventarisierung dagegen dauert viel länger, da hierfür jedes Band geladen werden muss.

Im hier beschriebenen Fall wurde ein 48 Slot Wechsler (Fujitsu Eternus LT60 S2) in wenigen Sekunden gescannt. Dazu öffnet man auf dem Wechslerobjekt das Kontextmenü und wählt “Einlesen”.

BE2012Barcode01Innerhalb von Sekunden erfasst der Reader die eingelegten Bänder anhand der Barcodes.

BE2012Barcode02

Memory Limits Microsoft OS

Darf’s ein bisschen mehr sein?

Die Frage stellt sich immer wieder: Wieviel RAM kann die eine oder andere Version eines Betriebsystems adressieren? Bei 32 Bit ist das noch einfach zu beantworten wenn man Physical Adress Extension (PAE) außen vor lässt, aber besonders bei x64 Serversystemen gibt es da unterschiedliche Werte – abhängig von der Version und der Lizenz.

Zum Glück hat Microsoft genau dafür eine übersichtliche Webseite und ich jetzt einen Ort zum suchen. :-)

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100 GB kostenloser Speicher auf OneDrive

Die kostenlose Version des Microsoft Cloud Speichers OneDrive enthält 15 GB Speichervolumen, das man – natürlich gegen Bezahlung – bis zu 1TB erweitern kann. In der Vergangenheit gab es wiederholt Aktionen, mit denen man die 15 GB etwas erweitern konnte. Nun gibt es die Möglichkeit, den freien Cloudspeicher auf bis zu 100 GB zu erhöhen. Die Aktion läuft im Rahmen des Bing-Bonusprogramms, das in den USA verfügbar ist. Die Speicheraktion funktioniert dagegen auch in Deutschland.

100 GB für 2 Jahre

Über diesen Aktionslink kann der OneDrive Speicher erhöht werden. Das Angebot ist begrenzt auf 2 Jahre.

OneDrive100GB01

Über die OneDrive Hauptseite kann man den eigenen Speicherplatz überprüfen, indem man auf “Mehr Speicher abrufen” (linke Seite) klickt.

OneDrive100GB02Privacy

Natürlich ist auch hier eine Wort der Vorsicht angebracht. Betrachten Sie jeden freien Cloudspeicher, der nicht auf Ihren eigenen Servern gehostet wird als “öffentliche Pinnwand”. Sie wissen nie, wer dort ohne Ihre Zustimmung Einsicht hat. Das bedeutet: in öffentliche Cloudspeicher sollten nur solche Daten legen, die entweder in sich bereits verschlüsselt sind, oder die man bedenkenlos öffentlich zeigen würde.

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Live.com – Aktionsseite

vSphere 6 – Bootimage erstellen

Ein halbes Jahr musste dieser Artikel auf die Veröffentlichung warten. Das Beta Programm NDA mit vmware erlaubte, jedoch nicht die Publikation.

Seit 30.6.2014 ist die vSphere 6 Beta verfügbar. Ich habe in der Zeit seither unteschiedliche Aspekte des neuen Produkts ausprobiert und werde die Erfahrungen hier veröffentlichen.

Eine wichtige Frage für die Praxis ist beispielsweise: “Wie bekomme ich das Image auf ein fertiges Bootmedium, das ich vor Ort nur noch einstecken und starten muss?”. In der Version 5.x half hier eine kleine VM, die als Image-maker fungierte.

Image Maker

Mit Version ESXi 5.0.0 hatte sich die Methode zur Erstellung von USB Bootimages verändert. Ich habe in einem älteren Artikel beschrieben, wie man diese vorab auf USB Medien erstellen kann, um damit Server auszurüsten. Die gute Nachricht vorab: Die Methode funktioniert auch weiterhin. Die Hilfs-VM zum Setup von ESXi 5.x kann auch für ESXi 6 beta verwendet werden.

ESXi6BootImage01

vSphere 6 – Bootimage erstellen weiterlesen

vSphere 6 ist unterwegs

Vergangene Nacht wurde vSphere 6 von CEO Pat Gelsinger im Rahmen des “28 Days Events” bei vmware offiziell angekündigt. Es folgen Webcasts zu Teilprodukten, die in den kommenden Tagen weltweit zu verschiedenen Zeiten gestreamt werden.

 

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Veeam 8 – Post-Backup Skripte verursachen Warnungen

Script timed out

Ein normaler Veeam Backup Job sicherte alle seine VMs mit Status “success”. Dennoch war der Gesamtstatus des Jobs auf “Warning”.

In der Übersicht findet sich die Meldung “Post-job script timed out”.

VeeamPostJob01

Die Ursache war ein im Job definiertes Post-job-script. Hier besteht ein grundlegender Unterschied der Veeam Version 8 im Vergleich zur Version 7. Wurde bisher das Script nur blind aktiviert, so wird es seit Version 8 als Bestandteil des Jobs betrachtet. Das bedeutet auch, daß Veeam eine Statusmeldung des Scripts erwartet. Die Ausführung eines Kopierbefehls nach dem Backup kann unter Umständen mehrere Stunden dauern, was dann zu Timeouts in Veeam führt und die Warnung auslöst. Der Standard Timeout beträgt 900 Sekunden (15 Minuten). Es gibt nun zwei Lösungsansätze, dieses Problem zu umgehen:

  1. Timeout anpassen
  2. indirekter Aufruf

Veeam 8 – Post-Backup Skripte verursachen Warnungen weiterlesen

Download der VMware Dokumentation in Englisch

Hin und wieder muss man sich intensiv mit den Produktdokumentationen von VMware auseinandersetzen. Zentraler Anlaufpunkt ist das Dokumentations-Center. Ein ganz besonders kundenfreundlicher Service ist, dass man die meisten Handbücher in deutscher Sprache erhält – und zwar automatisch und ungefragt.

Was nett gemeint ist, muss nicht unbedingt nett gemacht sein. In vielen Fällen ist es wichtig, die original englische Dokumentation zur Hand zu haben. Zum Beispiel wenn man eine Prüfung vorbereitet. So hatte ich eine stolze Sammlung PDF Dokumente auf der Festplatte, allesamt mit englischem Dateinamen, jedoch deutschem Inhalt. :-(

Variante 1 – Magic URL

Der Trick mit der englischen Doku ist so simpel wie effektiv. Es bedarf weder eines Proxies in Übersee, noch irgendwelchen Useragent-Modifikationen im Browser. Es genügt schlicht, an die Original URL folgendes Suffix zu hängen:

?lang=en

So wird beispielsweise die URL zum vSphere Storage Guide

http://pubs.vmware.com/vsphere-55/topic/com.vmware.ICbase/PDF/vsphere-esxi-vcenter-server-552-storage-guide.pdf

geändert auf:

http://pubs.vmware.com/vsphere-55/topic/com.vmware.ICbase/PDF/vsphere-esxi-vcenter-server-552-storage-guide.pdf?lang=en

Testlinks:

vSphere Storage Guide – deutschenglisch

Variante 2

Wer nicht an jede URL ein Textschnippsel anhängen möchte kann auch auf anderem Weg zur englischen Doku gelangen.

Dazu geht man zunächst auf die Seite der VMware Online-Dokumentation.

In der rechten oberen Ecke wechselt man im Dropdown Menü die Spracheinstellung auf English.

vmwareDokEn01Fortan werden alle dort verfügbare Dokumente in englischer Sprache geladen.

 

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