ESXi 5.5 VAAI unmap

Thin-Provisioning – also die schrittweise Zuteilung von Speicherressourcen – gibt es nicht nur in Form von VMDK Diskfiles, sondern auch auf Storage-Ebene. Hier werden Volumes nicht 1:1 als LUN an den Host übergeben, sondern das (reale) Speichervolume ist von der (virtuellen) LUN entkoppelt. Man kann so Datenspeicher effizienter ausnutzen und dynamisch zuteilen. Da der ESX Host nun keinen physischen Zugriff auf das Speichervolume mehr hat, sondern nur auf die virtuelle LUN, muss es eine Möglichkeit geben, mit welcher der Host der Storage Rückmeldung über gelöschte oder verschobene Speicherbereiche geben kann. Um diese Funktion wurde die “vStorage APIs for Array Integration” (VAAI) unter vSphere 5.0 erweitert. Die VAAI Funktionen heissen “primitives” und jene, die für die Rückgabe von Speicher verantwortlich ist nennt sich UNMAP.

Leider gab es damit einige Probleme in Verbindung mit Storage Geräten, weswegen diese Funktion von VMware schnell wieder zurückgezogen wurde. Bis zum Stand 5.5 wurde sie nicht wieder aktiviert. Man kann sie aber dennoch nutzen – wenn auch nicht komfortabel.

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VirtualSAN und Mulicast

Warum man keine SoHo Switch-Architektur im VirtualSAN Umfeld verwenden sollte.

Ein schöner Artikel von Greg Ferro beschreibt die potenzielle Problematik durch Verwendung des Multicast Protokolls in VirtualSAN bzw. Evo:Rail Umgebungen. Ein Aspekt, der mit in dieser Form bisher noch nicht bewusst war. Aber das ist ja das schöne an der IT, dass man permanent neues lernt. ;-)

Unmount Datastore nicht möglich

Das Entfernen eines Datenspeiches vom ESX Cluster muss einer genauen Prozedur folgen, andernfalls drohen sehr unangenehme Effekte infolge PDL oder APD.

Unmount des Datastores nicht möglich

Obwohl ich die Abfolge der Schritte genau eingehalten hatte, ließ sich ein Datastore nicht entfernen und brachte die Meldung:

The resource ‘Datastore Name: VMFS uuid: [uuid]’ is in use. Cannot remove datastore ‘Datastore Name: VMFS uuid: [uuid]’ because file system is busy. Correct the problem and retry the operation.

Hierfür gibt es typischerweise zwei mögliche Fehlerquellen:

  • vsantrace Files
  • Coredump Files

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Veeam 8 Patch 1 verfügbar

Nachdem Patch 1 für Veeam Backup & Replikation Version 8 kürzlich einer engeren Testgruppe zur Verfügung gestellt wurde, ist er nun offiziell für alle Anwender bereit.
Eine Liste von Gostev zeigt die Neuerungen.
Der Patch ist verfügbar über Veeam Support.

VM Hardware Version Downgrade

Es gibt Situationen, in denen man die VM Hardware Version herabsetzen muss. Dies kann beispielsweise notwendig sein wenn:

  • ..die VM von einem ESXi 5.5 Host auf einen ESXi 5.1 oder niedriger migriert werden soll.
  • ..der WebClient nicht verfügbar ist und die VM mit dem vSphereClient verändert werden soll (bisher nicht möglich bei HW Version >= 10).

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Veeam Endpoint Backup (beta) – in der Praxis

Veeam Endpoint Backup – erste Schritte

Erst kürzlich hatte ich das Betaprogramm der kostenlosen Backuplösung für PCs von Veeam angekündigt. Jetzt ist diese für Betatester verfügbar. Ich schildere in diesem Beitrag die Installation und die ersten Tests.

Systemanforderungen

32- and 64-bit Versionen der folgenden Betriebsysteme:

  • Microsoft Windows Server 2012 R2
  • Microsoft Windows Server 2012
  • Microsoft Windows Server 2008 R2 SP1
  • Microsoft Windows 8.x
  • Microsoft Windows 7 SP1

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Veeam Endpoint Backup Free (beta)

Alles virtuell?

Nicht ganz. Einige Desktop Systeme werden wohl immer “bare metal” bleiben. Das stellt den Endbenutzer oder den verantwortlichen IT Leiter vor das Problem der Sicherung dieser Systeme. Hierfür gibt es inzwischen ein breites Angebot an kommerzieller Imaging Software. Diese Produkte überzeugen nicht immer in Bezug auf Anwenderfreundlichkeit, oder Preis-Leistungs Verhältnis. So ist es umso erfreulicher, dass Veeam nun ein Produkt in die Betaphase schickt, welches sich genau diesem Problem annehmen soll:
Veeam Endpoint Backup Free
Der Name deutet einen weiteren erfreulichen Aspekt an. Das Produkt ist nicht nur kostenlos, es lässt sich auch in eine bestehende Veeam Backup Infrastruktur integrieren und deren Repositories nutzen. Der Grund, warum das Produkt quasi verschenkt wird liegt auf der Hand. Es ist eine Breitseite gegen Veeams Konkurrenten Nummer 1 (die Leute in den gelben Anzügen). Während Veeam im Bereich des Backups virtueller Systeme bereits Platzhirsch ist und auch bei der Bandsicherung immer mehr Tortenstücke gewonnen werden, soll jetzt auch die letzte Bastion der Konkurrenz bröckeln – Endpoints.

Das Beta Programm läuft und jeder kann sich dazu anmelden.

Links

Netzwerk am CITRIX NetScaler VPX instabil durch VMWARE Patch für ESX 5.1 und 5.5

NetScaler VPX ist die virtuelle VPN, Firewall und Applikationsfilterlösung von Citrix. Wir verwenden diese in etlichen Projekten insbesondere für den Zugang auf XenDesktop, die VDI Lösung von CITRIX, aus dem Internet. Sie steht als Appliance für die gängigen Hypervisoren zur Verfügung und basiert auf einem gehärteten FreeBSD.

Die virtuelle Appliance steht mit begrenztem Leistungsumfang und nach Registrierung bei Citrix frei für jeweils ein Jahr zur Verfügung und reicht bequem für mindestens fünf gleichzeitige externe Zugriffe auf die XenDesktop Umgebung.


Kürzlich gab es in einer Implementierung, die schon >1 Jahr fehlerfrei funktionierte, folgendes Verhalten: Der Zugriff auf XenDesktop von extern funktionierte zunächst, war dann aber plötzlich weg. Meistens nach stärkerer Grafik- und damit Netzlast im ICA Protokoll. Die VM war in Folge der Störung auch nicht mehr im Netzwerk pingbar.

Nach einem Reboot der NetScaler VM war zunächst wieder alles in Ordnung – erneute Last führt aber reproduzierbar wieder zum Absturz.

Nähere Analyse ergab, dass auch der Zugriff auf die Management WebGUI bereits den Abbruch der Netzverbindung auslösen konnte.

Um die VM eingehend zu untersuchen wurde sie exportiert und in einen ESX Testcluster portiert.

Erstaunlicherweise war im Testcluster alles ok. Die VM war auch bei Netzlast stets funktional und erreichbar.

Wieder zurück im Produktivcluster gleiches Verhalten wie vorher.

In der WebGUI war, wenn das Netz einmal so lange durchhielt, eine Fehlermeldung im SysLog zu sehen:

stall

Offenbar kommt für gesendete Pakete keine rechtzeitige Rückmeldung (ACK) und NetScaler startet daher das Interface neu. Infolgedessen gehen alle Verbindungen über dieses Interface verloren.

Die Suche nach dem Problem im Netz ergab zunächst keine Hinweise.

Schließlich fanden wir den zielführenden Hinweis in der KB bei VMWARE und auch CITRIX. Laut VMWARE liegt das Problem bei CITRIX.

Sobald man den Hypervisor unter ESX 5.5 auf Update 2 (build 2143827) oder ESX 5.1 auf EP 5 (build 1900470) gehoben hat.

Citrix umschreibt das Problem so:

NetScaler VPX network connectivity issue on VMware ESXi 5.1.0 2191751 and VMware ESXi 5.5 Build 2143827 is caused by tx_ring_length mismatch, which causes TX stalls.

Das Problem wurde am 05.11.2014 von CITRIX veröffentlicht. Es gibt noch keinen Patch für die NetScaler Appliance. Dieser ist aber angekündigt.

Im Testcluster war das VMWARE Update noch nicht installiert – daher lief hier noch alles stabil wie vorher.


Bis zum erscheinen eines Patches für die NetScaler VPX wird ein Workaround vorgeschlagen, der bei uns nachhaltigen Erfolg brachte:

Hierzu muss unter dem FreeBSD des NetScaler eine Datei /flash/boot/loader.conf.local erzeugt werden.

In diese muss der Parameter hw.em.txd=512 eingefügt werden.

Wie geht das am schlankesten?

  • Anmelden in der NetScaler VM Konsole als nsroot
  • Wechseln auf die Shell mit shell
  • Eingabe von echo hw.em.txd=512 > /flash/boot/loader.conf.local
  • Hierdurch wird hw.em.txd=512 in diese Datei geschrieben, die üblicherweise noch nicht vorhanden ist.
  • Prüfen ob der Eintrag vorhanden ist kann man mit less /flash/boot/loader.conf.local
  • Danach noch reboot eingeben um die Appliance neu zu starten.
  • Problem gelöst. Das NetScaler Netzwerk ist auch unter Last wieder stabil.

hw.em.txd


Links:

NetScaler VPX Loses Network Connectivity on VMware ESXi 5.1.0 2191751 and VMware ESXi 5.5 Build 2143827

After applying patches to an ESXi 5.1/5.5 host, Citrix NetScaler virtual machine with e1000 vNIC loses network connectivity (2092809)

Datacore SANsymphony-V 10 PSP1 veröffentlicht

Eigentlich war SANsymphony-V 10.0.1.0 (aka 10.0 PSP1) schon für Anfang Oktober geplant. Seit heute ist es jedoch zum Download bereit (Login erforderlich).

was ist neu?

Hier ein Auszug aus den Releasenotes:

  • Sequential Storage Option – this random write accelerator capability optimizes the data layout of write operations for a virtual disk by storing them sequentially (instead of randomly) which may improve performance for certain storage configurations. This capability may be configured per virtual disk or virtual disk group.
  • Increased Scalability – the maximum number of nodes per server group is doubled from 32 to 64 DataCore Servers.
  • Chargeback / Quality of Service — support for controlling throughput and/or I/O and capacity allocation to support shaping the use of available resources in Multi-Tenant environments.
  • Maintenance Mode – implementation of “evacuate” and “redistribute” logic to allow the ability to perform maintenance on grouped DataCore Servers or redistribution of virtual disk resources from one DataCore Server to another.
  • Multiple Server Group Management – Improve ease of use when managing multiple server groups. The software securely retains server address and login credentials from each initial session to expedite the switch between groups being controlled and monitored.
  • Multiple Loopback Channels – allows for greater scaling of I/O performance by enabling many more virtual initiator/target mappings to increase the number of possible virtual disks or paths between Host and Storage Server.
  • Performance Monitoring Capabilities – integrates and exports DataCore performance counters to Microsoft Window Performance Monitor
  • Continuous Data Protection (CDP) Rollback Markers – adds support for application-aware markers to allow reverting to a known good image.
  • Automated Installation and Upgrade Wizard – a wizard is automatically launched from the self-extracting package to perform systematic installation and upgrades. Refer to the “Automated Installation and Upgrade Notes” section below.
  • 16 GB Emulex Host Bus Adapter support – the Emulex LPe1600x family of HBAs is now ‘DataCore-Ready’ (http://www.datacore.com/Partners/Current-Partners/datacore-ready.aspx). A target/initiator driver to support these HBAs in a DataCore Server will be provided in a future release.