VMworld Europe Survival Guide

Ein kleiner Reiseführer zur VMworld Europe

Es ist nur noch wenige Wochen hin, bis die VMworld EU ihreTore auf der Fira Gran Via in Barcelona öffnet.

Wenn man die VMworld in Barcelona zum ersten mal besucht, ist es gut einige einfache Ratschläge vorab zu haben. Bei meinem ersten Besuch war ich sehr froh, zuvor einen Artikel von Vladan gelesen zu haben. Er hält diesen aktuell und ist auf jeden Fall lesenswert.

Ankunft

Sehr wahrscheinlich werdet Ihr mit dem Flugzeug am Barcelona International Airport BCN ankommen. Wer eine Unterkunft in der Altstadt gebucht hat, der nimmt am besten den Aerobus. Es gibt zwei Linien. A1 fährt von Terminal 1 ab und A2 von Terminal 2. Beide fahren zur Endstation Placa de Catalunya, einer der Knotenpunkte im Zentrum. Die einfache Fahrt kostet 5,90€, mit Rückfahrt sind es 10,90€. Der Aerobus ist wahrscheinlich die günstigste und schnellste Methode, um in die Altstadt zu gelangen. Tickets können im Bus, oder auf der Webseite erworben werden.

Wer nahe der Fira wohnt, nimmt besser die Metro L9.

Verkehrsmittel

Barcelona hat ein gutes öffentliches Verkehrsnetz. Es gibt Busse, Züge und die Metro. Empfehlenswert ist ein sogenanntes T-10 Ticket. Es erlaubt 10 einzelne Fahrten und kann übertragen werden. Dieses Ticket gibt es auch an der VMworld Registrierung, aber man muss danach fragen. Keine Garantie, daß dies auch 2018 wieder ausgegeben wird.

Überall in der Stadt gibt es Metro Stationen und diese sind in der Regel in Laufweite von jeder Unterkunft. Abhängig davon, wo man im Zentrum in die Metro steigt, dauert es circa 20-30 Minuten bis zur Fira. Meist bin ich in der Station Fira/Europa ausgestiegen. Von dort ist es ein kleiner Spaziergang zur Messe. Man kann dort aber nochmals umsteigen und mit der L9 eine Station weiter fahren bis zur Haltestelle Fira. Bei Regenwetter ist das empfehlenswert.

Unterkunft

Im Prinzip gibt es zwei Möglichkeiten der Unterkunft, zwischen denen man sich entscheiden muss. Ein Hotel nahe der Fira hat den Vorteil, daß man morgens länger schlafen kann und nicht zur Fira pendeln muss. Abends jedoch ist man dort etwas abseits vom Nachtleben und den Partys, die alle im Umkreis der Altstadt stattfinden. Es kann am späteren Abend schwierig werden ein Verkehrsmittel zurück zur Fira zu bekommen. Taxis sind zwar nicht zu teuer, aber Metro und Bus sind deutlich günstiger.

In der Altstadt zu wohnen hat den Vorteil, daß man näher an Cafes, Clubs und Bars ist, in denen meist die Partys der Sponsoren stattfinden. Wenn man dorthin geht, ist es einfacher am späten Abend zu Fuss nach Hause zu laufen, ohne auf ÖPNV angewiesen zu sein.

Wo man absteigt hängt natürlich auch vom eigenen, oder Firmenbudget ab. VMware hat eine Hotel Empfehlungsliste auf der Webseite. Es gibt jedoch deutlich günstigere Unterkünfte. Barcelona hat viele B&B und sogenannte Hostals. Das sind kleine Hotelbetriebe, die offiziell lizensiert sind und den touristischen Standards entsprechen. Diese sind meist recht einfach, aber angenehm und sauber. Wer braucht denn schon Luxus? Den ganzen Tag verbringt man ohnehin auf der VMworld und die Abende in Clubs oder auf Sponsorenpartys. Alles was man braucht, ist ein trockener, sauberer Platz zum Schlafen.

Reiseplanung

Barcelona ist eine wunderschöne Stadt. Während der VMworld wird man aber leider nicht viel davon sehen. Ich empfehle daher, schon am Wochenende vor dem Start anzureisen und danach noch ein paar Tage zu verlängern. Besorgt Euch einen Reiseführer und besucht die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Es gibt viel zu sehen. Am bekanntesten ist die Kathedrale La Sagrada Familia, die von Antoni Gaudi entworfen wurde und bis heute nicht fertiggestellt ist. Das ist einer der touristischen Hotspots. Wenn Ihr das Bauwerk von innen sehen möchtet, macht Euch auf lange Warteschlangen gefaßt, die sich an den Sicherheitskontrollen bilden. Es ist gleichwohl beeindruckend das Gebäude von außen zu bestaunen und man spart somit eine Menge Zeit, die man nutzen kann um in das Getümmel der Stadt einzutauchen und in einem der vielen Cafes eine Pause einzulegen.

Auf der VMworld

Während der Veranstaltung könnte man sich buchstäblich vierteilen, denn es gibt vier Schwerpunkte.

VMworld Sessions

 

Es gibt buchstäblich hunderte Sessions, die man besuchen könnte. Um die richtige zu finden, kann man den VMworld Content Catalog zu Rate ziehen (ab 25. September). Man gerät leicht in Versuchung, seinen Zeitplan mit maximal vielen Sessions zu füllen. Aber glaubt mir, das klappt nicht und nach spätestens einem Tag ist man völlig ausgelaugt. Konzentriert Euch auf Euer Hauptinteresse und vergesst nicht, daß die meisten Beiträge aufgezeichnet werden. Man kann sie also problemlos später ansehen. Es gibt zudem eine App für Android und iOS, die bei der Stundenplanung und der Raumsuche hilft.

Solutions Exchange

Bei der VMworld geht es nicht nur um die Sessions, sondern auch um die Solutions Exchange. Hier kann man mit Firmenvertretern rund um das VMware Ökosystem in Kontakt treten. Für mich ist das immer eine wertvolle Quelle für Information aus erster Hand über neue Produkte und Techniken. Diese können unter Umständen in zukünftigen Projekten hilfreich sein.

 

VM Village

VM Village ist ein Erholungsbereich und Treffpunkt. Ein idealer Ort zum Netzwerken und um alte und neue Freunde zu treffen. Hier trifft man außerdem auf Sprecher der Sessions, Autoren und Expert-Blogger, mit denen man ins Gespräch kommen kann. Sei es deren neuestes Buch, ein Vortrag oder ein Blog-Artikel, den Ihr kürzlich gelesen habt. Habt keine Scheu, sie anzusprechen.

Der XXL Kicker ist nur eine von vielen Spielmöglichkeiten.

Hands-on-Labs

Wer 30, oder 60 Minuten Zeit übrig hat, kann seine Kenntnisse in einem Hands-on-Lab (HOL) vertiefen. Diese geführten Labs ermöglichen es, neue VMware Produkte zu testen. Man muss sich nicht anmelden. Stellt Euch in die Schlange und es wird Euch recht schnell ein Terminal zugeteilt. Keine Sorge wegen der Einrichtung der Umgebung. Das HOL-Team ist sehr freundlich und hilfsbereit.

Kleidung

Der Dresscode auf der VMworld ist entspannt, oder wie man so sagt „Business Casual“. Wenn Eure Geschäftsleitung nicht von Euch das Berater-Anzüglein verlangt, könnt Ihr Euch bequem anziehen. Ein halbwegs anständiges Paar Hosen, ein sauberes Hemd und man ist angezogen. Bedenkt, daß Business-Schuhe nicht unbedingt für lange Laufstrecken gemacht sind. Nehmt Euch stattdessen ein Paar bequeme Schuhe mit, denn Ihr werdet viel laufen.

Ein letztes Wort bezüglich SWAG

Keine Konferenz ohne SWAG! Reserviert etwas Platz und Gewicht in Eurem Koffer für all die Beutestücke, die Ihr mit nach Hause nehmen wollt. 🙂

 

Der 2017er Beutezug

 

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