vExpert 2023 – Nominierungen in den Unterprogrammen

VMware vergibt jährlich die Auszeichnung vExpert an Personen, welche sich in besonderem Maße für die VMware Community eingesetzt haben. Dies kann entweder durch Veröffentlichungen, Vorträge, Blogs, oder durch Arbeit in der VMware User Group (VMUG) erfolgen. Es freut mich, 2023 zum siebten Mal in Folge Teil der vExpert Gemeinschaft zu sein.

Zusätzlich zum allgemeinen vExpert gibt es Unterprogramme für spezielle Anwendungszweige.

Ich hatte mich für die drei Unterprogramme vExpertPro, Application Modernization und Multi-Cloud beworben und wurde in allen drei Kategorien angenommen.

vExpertPro

Die Aufgabe des vExpert PRO-Programms ist es, ein weltweites Netzwerk von vExperts zu schaffen, die bereit sind, neue vExperts in ihren lokalen Gemeinschaften zu finden, sie zu fördern und sie auf ihrem Weg zum vExpert als Mentoren zu begleiten.

Dafür gibt es vExpertPro in vielen Regionen der Welt. Ich selbst gehöre dieser Gruppe seit 2021 an und wurde für ein weiteres Jahr bestätigt.

vExpert Multi-Cloud

Der Bereich Multi-Cloud erstreckt sich über weite Teile des VMware Compute Portfolios. Der Begriff Cloud beinhaltet nicht nur die Public-Cloud, sondern auch lokale Datacenter (Private-Cloud) und Kombinationen aus beiden Ansätzen (Hybrid-Cloud). Darunter fallen zahlreiche Produkte wie vSphere, vSAN, VMware Cloud Foundation (VCF), Aria, VMware Cloud on AWS, Site Recovery Manager (SRM) oder vCloud Director (VCD).

Ich hatte mich 2023 erstmalig für diesen relativ neuen vExpert-Pfad beworben und wurde angenommen. Vielen Dank an die Business Unit für das Vertrauen.

vExpert Application Modernization

Application Modernization dreht sich um die Themenbereiche Tanzu und Kubernetes, sowie das Ökosystem rund um diese Anwendungen. Der Hintergrund wurde sehr ausführlich von Keith Lee beschrieben in seinem Artikel “Announcing the VMware Application Modernization vExpert Program 2023“.

Start- und Reboot-Probleme mit Maxtang NX6412 Mini-PC unter Linux

vExpert Geschenk von Cohesity

Seit kurzer Zeit bin ich im Besitz eines Maxtang NX6412-B11 Mini PCs. Zur VMware Explore EMEA in Barcelona verteilte Cohesity diese Barebones an vExperts. An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank an Cohesity für ihren Support der Community!

Der lüfterlose MiniPC mit Elkhart Lake Chipsatz ist gut ausgestattet. Er verfügt über 2x 1 Gbit LAN, 1x USB-C (front), 2x USB 3.2 (front), 2x USB 2.0, 2x HDMI 2.0, sowie einen Audio Port.

Ausstattung der Geräterückseite

Der MiniPC wird mein Homelab bereichern. Ich hatte dafür eine Installation der Tanzu-Community-Edition geplant. Leider wurde das Projekt inzwischen von VMware eingestellt und die Entfernung der Pakete aus GitHub angekündigt. 🙁

Bestückung der Hardware

Der Barebone musste noch mit RAM und einer Flashdisk ausgestattet werden. Ich verbaute eine Samsung SSD 860 EVO Series 1TB M.2 SATA und zwei mal 16 GB SO-DIMM DDR4 3200 von Crucial.

Reboot Probleme unter Linux

Mit der SATA SSD und dem RAM war der PC bereit zum booten. Als System wurde ein Ubuntu 22.04 LTS verwendet. Nach Installation wurde ein Reboot gefordert. Dabei schaltete sich der PC jedoch nicht vollständig ab und blieb im Status “Reached target Shutdown” stehen. Der PC musste hart abgeschaltet werden. Auch der Neustart dauerte mehrere Minuten, was für Ubuntu sehr ungewöhnlich ist. Um auszuschließen dass das Problem spezifisch für Ubuntu ist, versuchte ich eine Installation mit Fedora. Das Ergebnis war auch hier das gleiche.

Die Lösung

Nach länger Suche fand ich einen Hinweis der spezifisch für die EHL Hardware Plattform war. Die Lösung ist die Deaktivierung eines Kernelmoduls für den Intel Elkhart Lake SoC Chipsatz. Dazu wird dieses in die Blacklist.conf eingetragen.

sudo vi /etc/modprobe.d/blacklist.conf

Folgende Zeile muss in die blacklist.conf eingefügt werden:

blacklist pinctrl_elkhartlake

Den Editor mit [ESC] [:] wq! (save und exit) verlassen.

update-initramfs –u

Der folgende Shutdown war noch verzögert, jedoch startete das Linux nach dem Neustart innerhalb weniger Sekunden.

Ich hoffe dieser Hinweis hilft meinen vExpert Kollegen. Sharing is caring. 🙂

Neues Bewerbungsverfahren zum vExpert

VMware hat das Bewerbungsverfahren zum vExpert Programm aktualisiert. Die Bewerbung ist nun ganzjährig möglich. Lediglich während des Auswahlverfahrens wird das Portal für etwa 2 Wochen geschlossen. Dies ist üblicherweise im Februar für die erste Jahreshälfte und im Bereich Juli/August für die zweite Jahreshälfte.

Mehr Details erfahrt Ihr im VMware vExpert Blog von Corey Romeo.

Wenn Ihr Fragen zum Bewerbungsprozess habt oder Hilfestellung benötigt, so könnt Ihr Euch gerne mit mir oder einem der anderen vExpertPro in Verbindung setzen.

vExpert Pro 2021

Ich hatte mich 2021 erstmalig für das VMware vExpert Pro Programm beworben und erhielt am Montag den 29.3. mit Freude die Nachricht dass ich aufgenommen wurde.

Was ist ein vExpert Pro?

Die Idee hinter der Einführung des vExpert Pro Programms ist es, ein weltweites Netzwerk von vExperts zu schaffen, die bereit sind, neue vExperts in ihren lokalen Communties zu finden, zu fördern und für diese als Mentoren bereitzustehen.

VMware legte das Programm 2018 neu auf und definiert den vExpert Pro wie folgend:

A vExpert Pro is a current vExpert who excels in their local region, adding value to the program and giving back to the community. This person has a strong relationship with the local IT community in general, and works as an advocate for the vExpert program, recruiting, mentoring and training people.

Was bedeutet vExpert Pro für mich?

Ich sehe es als eine Auszeichnung und Anerkennung für die Arbeit, die ich seit mehreren Jahren in und für die Community leiste.

Es gibt weltweit eine große Zahl unbekannter Experten mit einem hohen Maß an Fachkenntnis und der Bereitschaft, diese Expertise mit anderen zu Teilen. Es fehlt ihnen oft nur ein kleiner Anstoß, sich für das vExpert Programm zu bewerben. Viele halten sich selbst für nicht gut genug oder würdig, Teil des vExpert Programms zu werden. Genau hier kommen die vExpert Pro ins Spiel. Es ist ihre Aufgabe als Mentoren neuen Experten den Weg in die Community zu erleichtern.

Ich selbst blogge aktiv seit 2010. Und auch ich schätzte meinen eigenen Content lange Zeit für unbedeutend oder nicht gut genug ein. So dauerte es schließlich bis 2017, dass ich mich erstmalig als vExpert bewarb. Hätte ich in der Zeit davor einen Mentor wie einen vExpert Pro gehabt, so wäre ich sicher mit mehr Selbstvertrauen und auch deutlich früher zum vExpert Programm gekommen. Darin sehe ich meine primäre Aufgabe als vExpert Pro.

Ich bin schon seit einiger Zeit aktiv als Mentor im VMUG Mentorship Program und betreue zwei Kandidaten (Mentees) aus Indonesien und Polen. Hier liegt der Schwerpunkt auf persönlicher Entwicklung, Fortbildung und Verbesserung der kommunikativen Fähigkeiten wie zum Beispiel Vorträge. Der vExpert Pro ist die logische Fortsetzung dieser Aktivität. Ich möchte Talente in meiner Region auf den Weg zum vExpert Programm bringen und sie dabei mit Rat und Tat unterstützen.

Nehmt Kontakt auf!

Hattet Ihr schon einmal darüber nachgedacht, am vExpert Programm teilzunehmen? Habt Ihr den Gedanken wieder verworfen, weil Euch der Mut oder die Motivation fehlte? Dann zögert nicht und nehmt Kontakt mit mir auf.

Ihr erreicht mich zum Beispiel über Twitter unter @Microlytix, über LinkedIn, mein VMUG Profil oder über das Kontaktformular meiner Homepage.