Server 2008 R2 vmxnet3 NIC rename

Vor über einem Jahr berichtete ich in einem Blogbeitrag über den Veeam Sure Backup PING Fehler in Zusammenhang mit vmxnet3 Adaptern. Dabei verliert eine VM nach Ableitung vom Template, oder bei Desaster Recovery aus dem Veeam Backup ihre statische IP und fällt auf DHCP Vergabe zurück. Der Adapter meldet sich als „Local Area connection #2“. Folglich ist die VM dann nicht mehr erreichbar und ein PING auf die DNS Adresse liefert „Destination host unreachable„.

Hotfix

Das Problem ist bekannt und Microsoft liefert hierfür einen Hotfix. Dieser erfordert nach der Installation einen Reboot. Nach dem Reboot verliert Windows die aktuelle Netzwerkverbindung und geht zurück auf die ursprüngliche Konfiguration.

vor Hotfix: „Local Area connection #2“

nach Hotfix: „Local Area connection“

Es ist also sehr wichtig, vor der Hotfix Installation die IP Einstellungen des LAN Adapters zu sichern.

Durchführung

Sicherung der Einstellungen

Nach Installation des Hotfix verliert Windows die logische Netzwerkverbindung mit allen Einstellungen. Man kann diese aufschreiben, oder besser per Befehl exportieren.

netsh interface ip dump >> %systemroot%\LANSettings.txt

Installation Hotfix

ACHTUNG: Dieser Hotfix wurde keinem vollständigen Testverfahren unterzogen. Er ist daher ausschließlich für Systeme oder Computer vorgesehen, auf denen das in einem oder mehreren Microsoft Knowledge Base-Artikeln beschriebene Problem auftritt.

Ein Hotfix darf in einer Produktionsumgebung erst nach vorangegangenem Test bereitgestellt werden. Sichern Sie vor der Installation des Hotfixes das System oder den Computer, für den der Hotfix bestimmt ist.

  • Windows7 x86 ohne SP1 – Hotfix 421114
  • Windows7 / 2008R2 x64 ohne SP1 – Hotfix 421118
  • Windows7 x86 mit SP1 – Hotfix 433808
  • Windows7 / 2008R2 x64 mit SP1 – Hotfix 433809

Reboot

Kontrolle der Einstellungen. Mit großer Wahrscheinlichkeit wurde die Netzwerkverbindung auf DHCP zurück gestellt und die neue Adresse im DNS registriert. Ein nslookup auf den Hostnamen bringt dann ein gültiges, aber falsches Ergebnis. Dies ist ein trügerischer Erfolg. Die VM ist dann zwar erreichbar, aber nicht unter ihrer ursprünglichen, statischen IP Adresse.

IP Einstellungen laden

netsh -f %systemroot%\LANSettings.txt

Default Gateway eintragen

Nach Import der Einstellungen verlor mir die VM in mehreren Fällen den Default Gateway. Dieser muss dann nochmals manuell gesetzt werden.

Links

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.